Letztes Update am 15. November 2021 by Marie

Heute gibt es mal wieder ein leckeres Brotrezept.  Durch seine besondere Form ist es ein echter Hingucker und muss praktischer Weise auch nicht geschnitten werden. Wie der Name Zupfbrot schon verrät, wird es einfach gezupft.

Grundlage für dieses Brot ist ein einfacher Hefeteig. Man kann entweder nur Weizenmehl verwenden oder auch bis zu 20 % durch Dinkelmehl ersetzen. Ich verwende auch meist nicht nur das Typ 450, sondern mische etwa 20% Weizenvollkornmehl zu.

Teig würzen

Zusätzlich verfeinere ich den Teig durch die Zugabe von Gewürzen, zum Beispiel Pfeffer, (geräuchertes) Paprikapulver, Cayennepfeffer oder Chili. Mit deinen Lieblingsgewürzen bekommt das Zupfbrot deine ganz persönliche Note. Die Schärfe von Chili oder Cayenne wird durch das Backen auch etwas abgemildert. Nimm aber lieber für dein erstes Zupfbrot eher wenig Gewürze und steigere dich von Brot zu Brot. Die Füllung gibt noch zusätzliche Würze. Die Aromen sollen sich ergänzen und nicht gegeneinander Konkurrieren. Den Teig lässt du dann abgedeckt 20-30 min ruhen.

In der Zwischenzeit kannst du schon mal eine runde Backform einfetten und mit Mehl bestäuben.

Anschließend wird der Teig 0,5 bis 1 cm dick ausgerollt. Je dünner du ihn machst, desto feiner werden deine Falten und desto mehr verteilt sich dein Belag.

So wird es ein Zupfbrot

Auf den ausgerollten Teig verteilst du nun die weiche Butter. Darauf kommt dann deine Füllung. Hier verwende ich gerne frische Zwiebeln (in dünne Ringe geschnitten), klein geschnittene Oliven, getrocknete Oliven, oder auch frische Kräuter. Auch hier kannst du deiner Fantasie wieder freien Lauf lassen. Zusätzlich macht sich auch hier Salz, Pfeffer und etwas Gewürz gut.

Der Teig wird dann in 2-3 cm breite Streifen geschnitten. Wähle die Breite der Streifen so, dass sie etwas kleiner ist als deine Backform hoch. Die Streifen werden dann nämlich in Falten gelegt und aufrecht in die Backform gestellt. Beginne dabei mit einem äußeren Ring und stelle die Streifen mit der Füllung nach innen hin. So gehst du dann weiter nach innen und füllst du die ganze Backform aus. Keine Sorge, wenn du jetzt noch viele Lücken zwischen dem Teig hast. Bevor das Zupfbrot gebacken wird, lässt du es nochmal etwa 20 min abgedeckt gehen. Der Teig vergrößert sich dann so sehr, dass die Form voll ausgefüllt ist.

Dann wird das Brot für 25-30 min gebacken. Dabei nach etwa der Hälfte der Zeit mit Alufolie bedecken, sonst wird es zu dunkel.

Noch lauwarm gezupft, entfalten sich die Aromen von Brot und Füllung am besten – dazu ein kühles Bier oder eine nicht zu süße Fassbrause.

Zupfbrot ein Stück in der Hand
Zupfbrot fertig gebacken

Zupfbrot

Marie Sterling
Leckeres Brot, schnell gemacht und macht optisch einiges her
Vorbereitungszeit 10 Min.
Zubereitungszeit 50 Min.
Backzeit 30 Min.
Arbeitszeit 1 Std. 30 Min.
Gericht Beilage
Land & Region Deutsch

Zutaten
  

  • 750 g Mehl Weizenmehl, kann auch mit Vollkorn oder Dinkel gemischt werden
  • 420 mL Wasser lauwarm
  • 1 Pck Trockenhefe
  • 2 Prisen Zucker
  • TL Salz
  • 50-70 mL Olivenöl
  • 150-200 g Butter weich
  • Füllung nach Bedarf z.B. Zwiebeln, getrocknete Tomaten, Kräuter,…

Anleitungen
 

  • Mehl mit Salz, Zucker und Hefe vermischen. Nach Bedarf noch Pfeffer und Gewürze hinzugeben.
  • Öl zugeben, langsam das Wasser unterkneten bis ein glatter Teig entsteht. Dieser darf nicht kleben.
  • 20-30 min abgedeckt ruhen lassen.
  • Den Teig ausrollen und darauf die Butter verstreichen. Gewünschte Füllung darauf verteilen. Wer es besonders einfach haben möchte, kann auch eine Tüte Zwiebelsuppe als Füllung verwenden. Diese einfach trocken auch die Butter streuen.
  • Eine runde Backform fetten und mehlen.
  • Den Teig in 8-10 cm breite Streifen schneiden. Diese dann fächermäßig auffalten und in die gefettete Form aufstellen.
  • 20 min abgedeckt stehen lassen, dann für 25-30 min bei 200°C Ober-und Unterhitze backen. Etwa nach der Hälfte der Zeit mit Alufolie bedecken, sonst wird das Brot zu dunkel.
Keyword Beilage, Brot, Grillen

Einfach natürlich kochen, weil es einfach besser schmeckt.

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