Kürbis – gesund und lecker

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Kürbispasta

Letztes Update am 14. November 2022 by Marie

(Dieser Artikel enthält Werbung)

Herbstzeit ist auch Kürbiszeit. In den Supermärkten sieht man nun wieder jede Menge unterschiedlichste Kürbisse. Und wenn man durch die Landschaft fährt, sieht man nicht selten groß aufgetürmte Kürbispyramiden oder kunstvoll geschnitzte Kürbisfratzen. 

Geschichte des Kürbisses 

Unsere heutigen Speisekürbisse haben ihren Ursprung in Mittel- und Südamerika und sind seit etwa dem 16. Jahrhundert in Europa bekannt. Bei uns wurde der Kürbis bis ins 20. Jahrhundert vor allem als Viehfutter und zur Ölgewinnung verwendet. Erst in den letzten Jahren gewinnt er zunehmend Bedeutung in unserer Küche. 

Warum ist Kürbis gesund? 

Dabei ist Kürbis sehr gesund. Er enthält Vitamine (z.B. beta-Carotin), Mineralstoffe (u.a. Eisen, Magnesium, Zink und Kalium) und Ballaststoffe. Noch dazu ist er mit 25 Kalorien auf 100 g sehr kalorienarm. 

Neben dem Kürbisfleisch ist auch das aus den Kürbiskernen gewonnene Kürbiskernöl sehr gesund und sollte in keiner Küche fehlen. Die im Öl enthaltenen Linolsäure und das Vitamin E kann sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken und so Herzkreislauferkrankungen vorbeugen. Kürbiskernöl sollte allerdings nicht erhitzt werden. 

Welche Kürbissorten gibt es und wie werden diese zubereitet? 

Im Supermarktregal finden sich viele verschiedene Speisekürbissorten.  

Kürbissorten Hokkaido Spaghettikürbis und Butternutkürbis
Butternut-Kürbis, Hokkaido und Spaghetti-Kürbis (von links nach rechts)

Riesenkürbis 

Die Sorte die sicherlich jeder kennt, ist der Riesenkürbis. Er wird auf Grund seiner schönen Form und seiner Größe (5 bis 10kg) häufig als Halloweenkürbis verwendet. Er lässt sich gut aushöhlen und ein schauriges Gesicht hineinschnitzen. Mit einem Licht im Inneren dient er dann als Halloweendeko. Das Fruchtfleisch lässt sich vielseitig in der Küche einsetzen: für Pürree, Ofengemüse, Suppe oder als Curry. 

Hokkaido 

Der Hokkaido ist als Speisekürbis ebenfalls sehr bekannt. Er sieht ähnlich aus wie ein Riesenkürbis, ist aber mit 0,5 bis 3kg deutlich kleiner und damit für die meisten Haushalte auch handlicher. Seine Schale ist essbar, dadurch ist er besonders leicht zu verarbeiten.  

Butternut-Kürbis 

Der Butternut-Kürbis erreicht ein ähnliches Gewicht wie der Hokkaido. Er hat eine beige, braune Schale und eine längliche Form mit einer einseitigen Verdickung. Sein Fruchtfleisch ist sehr fest und schmeckt buttrig, nussig bis leicht süß. Seine Schale kann man mitessen, ist aber recht hart und braucht lange bis sie weich wird. Je nach Verwendungszweck (z.B. als Curry oder Ofengemüse) ist also besser den Butternut-Kürbis zu schälen. 

Spaghetti-Kürbis 

Der Spaghetti-Kürbis verdankt seinen Namen der Konsistenz seines gegarten Fruchtfleisches. Von außen hat er eine hellgrüne bis gelbe Schale. Die ist nicht essbar, trotzdem muss er nicht geschält werden. Am einfachsten lässt er sich im Ganzen zubereiten. Entweder halbieren oder die Schale einstechen und im Ofen garen. Fertig gegart erinnert das Fruchtfleisch an Spaghetti und lässt sich leicht mit einem Löffel ausschaben. Er kann als zum Beispiel Nudelalternative verwendet werden oder schmeckt wunderbar als Ofenkürbis mit Feta. 

Muskatkürbis 

Die Schale des Muskatkürbisses ist grün bis braun, auffallend ist seine runde und gerippte Form. Da die Schale eine sehr lange Garzeit hat, sollte er besser geschält werden. Dafür am besten die gerippte Form nutzen und den Kürbis in Spalten schneiden und diese dann von der Schale entfernen. Das Fruchtfleisch des Muskatkürbis schmeckt fruchtig, leicht säuerlich mit einer feinen Muskatnote. 

Mein Rezept für eine leckere Kürbispasta 

Kürbispasta

Für eine leckere Kürbispasta verwende ich am liebsten einen Butternut-Kürbis oder einen Hokkaido. Der Butternut sollte dafür entfernt werden, die Schale des Hokkaido lasse ich dran. Den Kürbis schneide ich in kleine Stücke und brate ihn in Olivenöl in der Pfanne kräftig an, bis er schön Farbe bekommt. 

Kürbispasta in der Pfanne

Dazu kommen dann Zwiebel, Knoblauch und Chili. Bei der Menge der Chili muss dann die richtige Dosis etwas austesten, sie hängt sehr von der persönlichen Vorliebe und der Schärfe der Schote ab. Für einen besonders leckeren Geschmack gebe ich noch klein gehackte frische Salbeiblätter hinzu. Salbei und Kürbis passt hervorragend zusammen. 

Kürbispasta in der Pfanne

Damit die Soße auch schön sämig wird, gebe noch Wasser und von meiner selbstgemachten Gemüsebrühe hinzu (alternativ kannst du natürlich auch fertig gekaufte verwenden). Ich koche die Soße dann noch so lange, bis der Kürbis langsam zerfällt und die Soße nun sämig wird. 

Parallel habe ich schon Pasta gekocht und vermische diese nun mit der Soße. Nicht zu vergessen, noch etwas Parmesan obendrauf! 

Ist die Pasta für den nächsten Tag bestimmt, bewahre ich Nudeln und Soße getrennt auf. So saugen die Nudeln nicht die ganze Flüssigkeit auf. 

Kürbispasta

Die richtige Pasta 

Ich habe für dieses Gericht Byodo Bio Pasta verwendet. Byodo Nudelsorten sind alle ohne Ei und daher vegan. Verpackt werden sie in einer Papierverpackung, 100% recycelbar und nachhaltig. Hergestellt werden sie in einer Bronzeform, diese sorgt für eine raue Oberfläche. Dadurch haftet die Soße viel besser an den Nudeln.  

Kürbispasta-Byodo Bio Pasta
Kürbispasta Rezept

Kürbispasta

Marie Sterling

einfachnatuerlichkochen.de

Pasta mit einer cremigen Kürbissoße. Schnell und einfach zubereitet. 
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Vorbereitungszeit 15 Min.
Zubereitungszeit 30 Min.
Arbeitszeit 45 Min.
Gericht Hauptgericht
Land & Region Deutsch
Portionen 4 Portionen
Kalorien 495 kcal

Zutaten
  

  • 1 Kürbis Butternut, Hokkaido oder Riesenkürbis (von letzterem reicht 1/4 bis 1/2 Kürbis)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stängel Salbei
  • 200 mL Wasser
  • 1 EL Gemüsebrühe, selbstgemacht von fertiger Gemüsebrühe reicht 1 TL
  • 1/4 Chilischote
  • 2 EL Olivenöl
  • 360 g Nudeln
  • 60 g Parmesan
  • Salz und Pfeffer

Anleitungen
 

  • Kürbis je nach Sorte waschen oder schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.  Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Kürbis darin ohne Deckel anbraten, bis er schön braun und weich wird. Das dauert etwa 10 bis 15 min. 
  • In der Zwischenzeit Nudeln nach Packungsanleitung kochen. 
  • Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und in feine Würfel schneiden. Salbei waschen, vom Stiel entfernen und klein hacken. Zum Kürbis in die Pfanne geben.  
  • Chili waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit in die Pfanne geben. 
  • Wasser mit Gemüsebrühe mischen und mit in die Pfanne geben. Etwa 10 min kochen, bis die Soße sämig wird.  
  • Nudeln mit der Kürbissoße vermischen. Auf dem Teller mit Parmesan servieren. 

Notizen

Wird die Pasta erst am nächsten Tag gegessen werden, dann Nudeln und Kürbissoße getrennt aufbewahren. 

Nutrition

Calories: 495kcalCarbohydrates: 93gProtein: 19gFat: 6gSaturated Fat: 3gPolyunsaturated Fat: 1gMonounsaturated Fat: 2gCholesterol: 10mgSodium: 255mgPotassium: 921mgFiber: 7gSugar: 8gVitamin A: 20049IUVitamin C: 42mgCalcium: 296mgIron: 3mg
Keyword Kürbis, Nudeln, Pasta, Salbei
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Marie Sterling Einfach Natürlich Kochen

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